Mona Lisa - ein weltberühmtes Ölgemälde
Die Mona Lisa ist ein international bekanntes Bild von Leonardo da Vinci. Das Porträt weist die Größe 76,8 / 53 cm auf und ist in einem Zeitraum von 1502 bis 1505 entstanden. Über das genaue Enstehungsdatum bzw. den genauen Entstehungsraum wird noch diskutiert und geforscht. Die Bildtafel ist sehr dünn und zerbrechlich, weist jedoch einen stabil aussehenden Malrand auf. Heutzutage hängt das Bild der Mona Lisa in Paris im Louvre aus.
Identifizierung des Modells
Viele Menschen und vor allem Forscher sowie Wissenschaftler sind darüber zerstritten, wen Leonardo da Vinci nun wirklich im 16. Jahrhundert porträtiert hatte. Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass Leonardo da Vinci eine florentinische Kaufmannsgattin während seines Besuches in Florenz gezeichnet hatte. Einige wiedersprechen jedoch und sind überzeugt, dass es sich lediglich um eine Mätresse handelt. Andere hingegen sehen gewissen Ähnlichkeiten zwischen dem Selbstporträt des Künstlers und dem Porträt der Mona Lisa. Somit gehen sie davon aus, dass er evtl. seine Mutter oder sogar einfach nur frei aus den Vorstellungen heraus eine Frau mit idealen körperlichen Merkmalen. Viele Historiker sind der Ansicht, dass es sich um die Herzogin Isabella von Aragonien handeln könnte - letztendlich ist jedoch auch dafür kein Beweis gefunden worden.
Geschichte und Maltechnik
Kurz vor seinem Tod verkaufte Leonardo da Vinci an Franz I. das Porträt der Mona Lisa. Bis zur heutigen Zeit musste die Mona Lisa aus Schutz von anderen Bildern ersetzt werden, um nich in die Hände der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges zu geraten und zerstört zu werden. Auch einigen geglückten sowie misslungenen Diebstählen war das Porträt der Mona Lisa ausgesetzt, doch schließlich ist es so erhalten geblieben, dass es heutzutage immernoch im Louvre aushängt und dem Schlafzimmer von Napoleon oder Louis XIV. entgangen ist. In diesem Bild ist vor allem die Maltechnik bezüglich der Augen der Mona Lisa zu erwähnen. Bei den Augen verwendete Leonardo da Vinci zwei verschiedene Fluchtpunkte. Dadurch verschafft er zwei Perspektiven. Dies wird wiederum durch den sog. Silberblick unterstützt, bei dem beide Augen verschieden gemalt werden - sodass der Betrachter das Gefühl bekommt durchgehend von der Mona Lisa beobachtet zu werden. Außerdem besitzt die Mona Lisa keine Augebrauen - dies entspricht dem Schönheitsideal zu der damaligen Zeit. Auch kann zwischen den beiden Gesichtshälften bezüglich des Schattens, des Lichts und des Gesichtsausdrucks deutlich differenziert werden.